Baufinanzierungen durch einen Kapitalzufluss
Im Bereich der Baufinanzierungen ist es von großem Vorteil, dass viele Menschen im Verlaufe ihres Lebens zu einem plötzlichen Kapitalzufluss kommen. In vielen Fällen hängt dies mit einer Erbschaft zusammen. Aber auch durch einen plötzlichen beruflichen Erfolg (insbesondere in künstlerischen Berufen) oder durch einen Geldgewinn ist es möglich, dass sich die finanzielle Situation unerwartet aufbessert.
Solch ein Kapitalzufluss ist natürlich ideal als Eigenkapital in dem Bereich der Baufinanzierungen geeignet. Doch nur in den seltensten Fällen kommt das Geld ausgerechnet zum Zeitpunkt des geplanten Immobilienkaufs. Somit ist es die Aufgabe des Kapitalgewinners, das hinzugeflossene Geld vorübergehend zu parken, bis es für die Baufinanzierungen gebraucht wird.
Eine Investition in den Bausparvertrag ist hierbei nicht zu empfehlen. Solche Sparverträge sind schließlich eher für ein langfristiges Sparen geeignet.
Der Interessent muss also genau überlegen, welche Geldanlage diesbezüglich zu bevorzugen ist. Größtenteils hängt dies von der Anlagedauer bzw. von der Zeit ab, die noch bis zu dem Beginn der Immobilienfinanzierung verstreichen wird. Sollte sich dieser Zeitraum zum Beispiel nur auf ein Jahr belaufen, wären Tagesgelder oder Geldmarktfonds zu empfehlen.
Bei einer längeren Anlagedauer eignen sich wiederum die Spar- oder Pfandbriefe. Immobilienfonds sind hingegen nur zu empfehlen, wenn sich die Anlagedauer auf mehr als 5 Jahre (im Idealfall auf 10 Jahre) beläuft. In diesem Fall würden die Baufinanzierungen durchaus von den Immobilienfonds profitieren können, obwohl eine solche Anlage häufig als wenig sinnvoll bezeichnet wird.