Bausparen per Bausparvertrag
Beim Bausparen denkt man automatisch an den altbekannten Bausparvertrag. Schließlich handelt es sich hierbei um die herkömmliche Sparform, mit der eine Eigenheimfinanzierung zu realisieren ist.
Der entsprechende Vertrag wird dabei grundsätzlich mit einer Bausparkasse abgeschlossen. In den meisten Fällen möchte man hiermit Geld fürs Eigenheim ansparen. Dies ist allerdings nicht zwingend nötig. Ebenso gut könnte man hiermit auch ein Auto oder ein teures Möbelstück finanzieren.
Diese Sparvariante besteht grundsätzlich aus zwei verschiedenen Episoden: Der Ansparphase und der Darlehensphase. Bei Ersterem ist das vereinbarte Mindestguthaben von großer Relevanz. Erst wenn die festgelegte Summe angespart wurde, ist ein Darlehen mit niedrigen Zinsen in Aussicht. Damit dies zu erreichen ist, wird regelmäßig ein Betrag investiert. Darüber hinaus kann es auch noch zu Extra – Zahlungen kommen, wodurch das Mindestguthaben schneller zu erreichen ist.
Im allgemeinen wird solch eine Sparmaßnahme als sehr lohnend bezeichnet. Zu beachten ist jedoch, dass man auch langfristig dazu im Stande sein muss, den Regelsparbetrag zu leisten. Eine genaue Kalkulation ist somit unverzichtbar.
Das Erreichen des Mindestguthabens ist allerdings nicht zwingend mit einer Darlehens – Zuteilung verbunden. Hierbei spielt nämlich auch die Bewertungszahl eine große Rolle, die bei einem regelmäßigen Einzahlen ansteigen wird. Bei Erreichen einer bestimmten Punktzahl ist der Bausparer zuteilungsreif. Ob es dann aber auch wirklich zu der Zuteilung kommt, steht wieder auf einem ganz anderen Blatt. Im Bankwesen ist zuteilungsreif nämlich nicht unbedingt mit einer Zuteilung verbunden. Erst wenn diese erteilt wird, kommt es zu der Auszahlung der Bausparsumme, wodurch das Bausparen den kröhnenden Abschluss findet.